Der Idee "Up in the sky" bin ich an der PH Zürich im Modul Architektur begegnet. Es geht darum, mit Hilfe von Gibserlatten und Kabelbindern mit der richtigen Konstruktion in die Höhe zu bauen.

 

Und so funktioniert's:

 

1. Im Baumarkt können günstig ungehobelte Gipserlatten mit der Länge von 75cm gekauft werden. Zudem sind eine grosse Menge von Kabelbindern zu besorgen. Auch diese sind im Baumarkt erhältlich. Weiter ist es von Vorteil, wenn Flachzangen zur Verfügung stehen. Damit können die Kabelbinder besser angezogen werden. Achtung: Beim Arbeiten mit Kabelbindern! Die Kinder müssen informiert sein, dass diese nicht als Armband oder Fingerring getragen werden dürfen, da man sie nicht mehr lösen kann!

 

2. In einer Einleitung werden die höchsten Wolkenkratzer und deren Geschichte kurz vorgestellt! Danach sollte mit den Schülern der Unterschied eines Vierecks und Dreiecks in Bezug auf dessen Stabilität angeschaut werden. Dreiecke eignen sich besonders gut, um stabile Konstruktionen zu bauen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Hearst Tower in New York oder der Bank of China Tower in Hongkong.

 

3. Zuerst können die SchülerInnen in Gruppen ein kleines Model ihres Wolkenkratzers basteln. Dazu eignet sich zum Beispiel der Geomag Baukasten. Anhand dieser Magnetstäbchen können schnell verschiedene Konstruktionen gebaut werden, welche auch die Stabilität der Konstruktion gut aufzeigen!

 

4. Sobald die Kinder eine geeignete Konstruktion für ihren Turm gefunden haben, können sie mit dem Bau des Wolkenkratzers aus Gibserlatten und Kabelbindern starten. Es ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen die Kabelbinder mit der Flachzange gut anziehen.

 

5. Es macht Sinn, zuerst die Grundkonstruktionen wie z.B. einzelne Dreiecke zusammenzubinden und erst in einem zweiten Schritt die Dreiecke zu einem 3D-Turm zusammenzubauen. Der Turm kann liegend gebaut und am Ende aufgerichtet werden. Es ist auch möglich einzelne Stockwerke zu bauen und diese am Schluss aufeinanderzustapeln.

Die Lehrperson sollte zwischendurch die Kabelbinderverbindungen überprüfen und nachziehen, damit der Turm später gut hält.

 

6. Zum Schluss kann dem Turm noch einen passenden Namen gegeben werden und die Höhe des Turms gemessen werden. Welche Gruppe hat wohl den höchsten Turm gebaut?

Viel Spass beim Gestalten!

© 2017, Handschin & Handschin KIG

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>> Tipp: In kleinen Gruppen jeweils ein Hochhaus bauen und die Türme zu einem kleinen Manhatten zusammenstellen. Dabei lohnt es sich, die Türme mit Heringen zu befestigen.

Up in the sky

Handschin & Handschin KIG

Michael Handschin & David Handschin, Winterthur

www.handschin-handschin.ch

info@handschin-handschin.ch

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