Produktionsstrasse
Von Michael Handschin & Klasse
Das Projekt «Produktionsstrasse» eignet sich, um fächerübergreifend im Fach NMG und BG zu arbeiten. Im Themenfeld Produzieren - Konsumieren - Werbung können so Eigenschaften der Massenanfertigung besprochen und mit der Einzelanfertigung verglichen werden.
Und so funktioniert's:
1. Zuerst kann mit den Schülerinnen und Schülern ein Beispiel einer Produktionsstrasse angeschaut werden. Dabei machen sich diese Notizen und Skizzen für ihre eigene Produktionsstrasse. Folgender unkommentierte Film einer Produktionsstrasse von VW eignet sich dazu sehr gut. (https://www.youtube.com/watch?v=GlZ8BimtqOA)
2. Mithilfe der Skizzen wird nun mit einem ersten Entwurf der eigenen Produktionsstrasse gestartet. Dabei macht es Sinn, mit den Schülerinnen und Schülern kurz anzuschauen, wie man Rohre und Behälter darstellen kann. Zudem hilft es, wenn beim Zeichnen Zahnrädern, Kabel usw. zur Verfügung stehen. Natürlich können auch Bilder davon verwendet werden. Diese können dann genau beobachtet und in die eigene Maschine eingebaut werden.
Was die Produktionsstrasse aus welchem Material hergestellt, entscheiden die SchülerInnen selbst.
3. Sobald die ersten Skizzen fertig sind, kann mit der eigenen Produktionsstrasse angefangen werden. Es empfiehlt sich dies auf einem A3 mit einem Malerklebeband-Rand zu tun. So bekommt das Werk einen Rahmen. Das Klebeband wird am Ende wieder entfernt.
Was die Produktionsstrasse aus welchem Material hergestellt, entscheiden die SchülerInnen selbst. Es kann auch mit der Produktionsstrasse begonnen werden, ohne genau zu wissen, was am Schluss eigentlich produziert wird. So sind die SchülerInnen selbst gespannt, was am Ende herauskommen wird.
4. Zum Schluss kann die Zeichnung noch mit Fineliner nachgezogen werden, um einen optimalen Kontrast zu bekommen. Da es sich um eine technische Zeichnung handelt, darf diese ruhig schwarz-weiss bleiben. So behält das Werk den Charakter eines Plans.
Viel Spass beim Gestalten!